Bolivien – Abenteuerdestination abseits des Massentourismus

Bolivien ist zunächst für die meisten Reisenden ein weißer Fleck auf der Landkarte. Mir ging es vor meiner ersten Reise genauso. Alleine die Anreise von Europa gestaltet sich schon schwierig. Air Europa ist die einzige Fluggesellschaft die ab Madrid direkt nach Santa Cruz de la Sierra in Bolivien fliegt. Sehr zu empfehlen ist der Umweg über Buenos Aires mit einem Zwischenstop in dieser faszinierenden Millionenmetropole. Lufthansa bietet einen täglichen Abflug mit einer neuen Boeing 747-800 an. Nach einem 14-stündigen Flug lande ich auf dem internationalen Flughafen Ezeiza vor den Toren von Buenos Aires. In der Stadt liegt der zweite Flughafen Aeroparque, welcher hauptsächlich für Inlandsflüge und auch für innersüdamerikanische Flüge genutzt wird. Bei direkten Anschlussflügen sollte ausreichend Umsteigezeit von 3-4 Stunden eingerechnet werden.

Buenos Aires

Im Zentrum beeindruckt die mit 140 Metern und 7 Spuren in jede Richtung wohl breiteste Prachtstraße der Welt – die Avenida 9 de Julio. Hier stehen der berühmte Obelisk, die Oper und  das Teatro Colon. Der Verkehr ist immens und besonders während der Rush Hour sind lange Stau-Wartezeiten die Regel.

Zwei bis drei Ampelphasen sind zur Überquerung der gesamten Straße nötig

Besonders auffällig ist das Hafenviertel La Boca, das wegen seiner bunt bemalten Blechhäusern eine berühmten Touristenattraktion wurde. Hier befindet sich auch das Fußballstadium der Boca Juniors, wo einst die Fussball-Legende Diego Maradona kickte.

Farbenfrohes La Boca

Wir besuchen außerdem den Hauptplatz Plaza de Mayo, ein Gedenkplatz für die Militärdiktatur Argentiniens, den Regierungssitz Casa Rosada, sowie den schönen Friedhof La Recoleta im gleichnamigen und teuren Stadtviertel. Auf dem Friedhof findet man auch das Mausoleum von Eva Perón („Evita“), der Ehefrau des damaligen Präsidenten Juan Perón. Sie wird in Argentinien seither als Nationalheldin verehrt.

Als letztes besuchen wir das touristisch geprägte Stadtviertel San Telmo, bekannt für seine zahlreichen Restaurants mit Tangoshows für das touristische Publikum. Die alten kleinen Häuser und die Kopfsteinpflasterstraßen geben dem Stadtteil ein besonderes Flair.

Santa Cruz de la Sierra

Am nächsten Morgen fliegen wir mit Aerolineas Argentinas nach Santa Cruz de la Sierra in Bolivien. Die Stadt liegt im Tiefland auf 400m über dem Meeresspiegel am Rande der Bergkette Cordillera Oriental.

Hier empfängt uns unser Reiseleiter Bastian von unserem Partnerbüro Creativ Tours in Bolivien.  Auch in Bolivien starten wir mit einem Erkundungsspaziergang durch die Stadt mit dem zentral gelegene Plaza de Armas. In lateinamerikanischen Städten sind diese öffentlichen Plätze Dreh- und Angelpunkt des täglichen Lebens.

Sucre

Am nächsten Tag fliegen wir nach Sucre, der Hauptstadt Boliviens und gleichzeitig Weltkulturerbe. Der Flug besteht aus einem permanenten Steigflug mit anschließender Landung auf den in  2.800m Höhe gelegenen Flughafen der Stadt. In Sucre fahren wir vom Flughafen aus bergab in die Stadt. Es geht vorbei an unverputzten Häusern. In einigen südamerikanischen Staaten gibt es Zuschüsse für den Häuserbau, allerdings nur bis zur Fertigstellung des Gebäudes. Viele Bewohner beenden ihren Hausbau daher nicht und sparen so steuern. Die Straßen sind eng und teilweise auch steil. Die Innenstadt von Sucre ist sehr belebt, so dass es ein wenig dauert, bis wir unsere Unterkunft erreichen.

Die Höhe der Städte macht einem schnell zu schaffen und so trinken wir einen Coca-Tee, dessen Wirkstoffe das Blut verdünnen und so gegen die Höhenkrankheit helfen sollen.

Nach einem leckeren (und vor allem günstigen) Mittagessen, starten wir die nächste Stadtbesichtigung. Sucre erweist sich als prachtvolle Stadt.

Oberster Gerichtshof von Sucre am Parque Bolivar

Als erstes besichtigen wir den Plaza Pedro de Anzures, der einen tollen Blick über Sucre gewährt. Über die belebten Straßen um die Plaza 25 de Mayo schlendern wir weiter zum Parque Bolívar, dem größten und wohl auch schönsten Park Sucres. Schließlich verrät uns unsere Reiseleitung einen Geheimtipp: Vom Dach einer unscheinbaren Klosterschule aus genießen wir einen tollen Ausblick über die schöne Kolonialstadt.

Nach einem letzten Kaffee im selbst ernannten besten Café der Stadt, das jedoch etwas touristisch ist, machen wir uns am Abend auf zu einer Show traditioneller, bolivianischer Tänze. Der Abend ist aufgrund der Kostüme und der Musik sehr bunt. Wir sehen u.a. einige Karnevalstänze und lernen Unterschiede der verschiedenen Volksgruppen kennen, wie sie in Tänzen ausgedrückt werden.

Hotel Mi Pueblo Samary – im Kolonialstil erbautes Herrenhaus
Kloster San Felipe de Neri – ein Blick von der Dachterasse eröffnet eine großartige Aussicht über Sucre
Toller Ausblick über die Stadt vom Kloster La Recoleta

Potosí

Das Altiplano mit seinen 3.500m ist unser nächstes Ziel. So wird die Hochebene zwischen den Gebirgsketten in den östlichen und westlichen Anden genannt. Wie der Name impliziert, findet man hier eine weite, karge Landschaft in luftiger Höhe.

Auf dem Weg nach Potosí machen wir Halt an einer alten Brücke, die wir zu Fuß überqueren. Die durchgehend asphaltierte Straße über den Fluss Pilcomayo führt inzwischen über eine neue Brücke. Der Fluss Pilcomayo ist einer der wenigen, der nicht in den Amazonas in nördlicher Richtung mündet, sondern in südlicher Richtung in den Río de la Plata. Wir befinden uns hier am Fluss mit ca. 2.600 m am niedrigsten Punkt unserer restlichen Reise durch Bolivien.

Während die Gegend zu Beginn dank seiner blühenden Bäume noch vergleichsweise bunt erscheint, wird die Landschaft mit jedem weiteren Höhenmeter karger. Drei Stunden später erreichen wir die Stadt Potosí. Wir gehen zu Fuß durch das Städtchen, um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen. Wir befinden uns inzwischen auf über 4.000 m.

Die Stadt liegt am Fuße des Cerro Rico, ein Berg, dessen Gipfel bereits aufgrund übermäßigen und unkontrollierten Silberabbaus um mehrere hundert Meter eingesunken ist.

Der Cerro Rico im Hintergrund

Trotz der hohen Lage hat die Stadt 175.000 Einwohner,  was vermutlich auch mit dem Reichtum zusammenhängt, den die Stadt dank dem Silber erlangte.

Bevor wir weiter nach Uyuni fahren, essen wir noch eine in Potosí typische Vorspeise: Maissuppe auf heißem Lavastein gegart – sehr zu empfehlen.

Die Fahrt gestaltet sich erstaunlich einfach, denn wir fahren über eine erst kürzlich asphaltierte Straße. Die Strecke zeichnet sich neben der guten Fahrbahn durch viele Aussichtspunkte aus, die am Straßenrand durch Schilder ausgewiesen sind. Ein Halt an den den „Miradores“ lohnt und ermöglicht Blicke auf eine unberührte Landschaft mit grasenden Lamas.

Den neugierigen Blicken der Lamas nach zu urteilen, begegnen Sie Menschen in dieser Gegend nur selten.
Relikte aus der Vergangenheit: Der Eisenbahnfriedhof von Uyuni

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang im Tal der Kakteen erkunden wir Nachts Uyuni. Die Städte im Andenhochland verprühen wenig Charme und dienen meist nur als Ausgangspunkt für Ausflüge in die einzigartige Umgebung der Hochlandlagunen und Salzsseen. Mit der Sonne verschwindet auch die Wärme und zum ersten mal wird es richtig kalt – die Temperaturen fallen unter 0 Grad.

Salar de Uyuni

Mit einem Allradfahrzeug fahren wir weiter durch das Altiplano. Mit im Gepäck: Sauerstoff. So kann im Notfall und Unwohlsein in dieser Höhe direkt für Besserung gesorgt werden.

Die Straße von Potosí nach Uyuni ist in einem guten Zustand

Zum ersten Mal ist es sehr windig und dadurch in den Morgenstunden kühl. Wir erreichen Colchani, wo die Papiere unserer Fahrer kontrolliert werden. Den Salar de Uyuni dürfen nur Ortskundige befahren. Wir besichtigen hier das Hotel Palacio del Sal, das erste Salzhotel der Welt.

Noch vor der Zufahrt zum Salar de Uyuni sehen wir uns eine einfache, kleine Salzfabrik an. Hier wird jegliche Arbeit von Hand erledigt und das 500g Salz zum Preis von 2 Bolivianos (umgerechnet 25 Cent) verkauft.

 

Salzfabrik in Colchani, nahe Uyuni
Inzwischen gibt es neben dem Palacio de Sal noch zwei weitere Salzhotels
Wir sind begeistert von dem Hotel…was man aus Salz alles machen kann

Der Salar de Uyuni ist mit mehr als 10.000 Qudratkilometern die größte Salzpfanne der Welt und meines Erachtens ein absolutes Muss für jeden Bolivien Reisenden. Wer den Salzsee befahren möchte, der sollte von Juni bis November während der Trockenzeit hierher reisen. Danach füllt sich die Salzpfanne während der Regenzeit mit Wasser und wir unpassierbar.

Bizarre Salzkrusten- Formationen
Einsamkeit soweit das Auge reicht
Wir genießen ein Gläschen Wein bei diesem atemberaubenden Anblick
Mit unseren Allradwägen düsen wir durch die Salzwüste

Inmitten des Sees befindet sich die Isla Incahuasi, welche für ihre großen Kakteen bekannt ist. Außerhalb der Mittagszeit ist man sogar an diesem zentralen und beliebten Aussichtspunkt fast alleine. Vom Gipfel der Insel genießen wir den Rundumblick über den Salar. Derzeit ist er nicht in alle Richtungen gleißend weiß. Ein Sturm hat vor kurzem dafür gesorgt, dass Erde von um den See herum liegenden Quinoa-Feldern auf das Salz geweht wurde. Quinoa dient als Grundnahrungsmittel in Südamerika. Es ist getreideähnlich und gedeiht auch auf Höhen von bis zu 4.000 m bei überwiegender Trockenheit.

Die Isla Incahuasi ist bekannt für ihre großen Kakteen
Ein besonderes Panorama…
Die Kakteen sind riesig

Wir bestaunen die Weite des Sees und schießen hunderte Fotos in allen Variationen und Posen. In der Regenzeit bietet sich hier ein anderes, jedoch nicht weniger spannendes Schauspiel. Am Boden bleibt eine niedrige Wasserschicht, in der sich die Himmelformationen  spiegeln.

Leider ist während der Regenzeit aus Sicherheitsgründen keine Überquerung des Salars möglich.

Als nächstes durchqueren wir den Salar von Nord bis Süd und schaffen es gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang auf einem Hügel im Süden des Sees.

Altiplano & Lagunen

Unser nächstes Ziel ist die Lagune Cañapa. Auf der Fahrt kommen wir am Vulkan Ollagüe vorbei, dem einzigen aktiven Vulkan der Gegend. Allgemein ist die Fahrt sehr kurzweilig, da wir nicht müde werden, die Altiplano-Landschaft zu bestaunen.

Die karge Landschaft ist sehr beeindruckend
Die Straßen sind nicht immer geteert.
Wir sind fasziniert von der Laguna Cañapa

Irgendwann wird der Weg steiniger, die Straße beschwerlicher. Endlich angekommen, sehen wir aus nächster Nähe hunderte Flamingos in der weißen Lagune.

Sie stehen im türkis/gräulich gefärbtem Wasser, starker Wind, Vulkane in unterschiedlichen Färbungen, eine weiße Salzkruste am Rand des Wassers, gelbes Gras, dazu blauer Himmel durchzogen mit weißen Wolken. Ein unglaubliches Farbenspektrum, das einfach unbeschreiblich schön ist. Wir wandern am Ufer des Sees entlang, beobachten die wunderschönen Flamingos und genießen einfach die Atmosphäre dieses Ortes.

Ganz in der Nähe, vor dem Wind geschützt durch eine Felswand, picknicken wir. Der Ort ist gut gewählt, denn wir können von hier das Panorama auf die Lagune genießen und die putzigen Viscachas (Hasenmäuse) beobachten, die hier zwischen den Felsen leben und uns neugierig beobachten.

Unterwegs sehen wir einen Viscacha – ein Nagetier aus der Familie der Chinchillas
Die Flamingos sind eher scheu…
… aber auch die Bergkulisse bietet sich für traumhafte Fotos an
Schließlich schaffe ich es aber dennoch, ein Foto von den Flamingos aus nächster Nähe zu schießen

Nachdem wir unzählige Fotos geschossen haben, fahren wir weiter zur Lagune Hedionda und zur Lagune Honda.

Laguna Hedionda
Die Laguna Honda und ihre markante Form

Von einem kleinen Hügel aus, erkennen wir, dass die Laguna Honda wie ein Herz geformt ist. Beim Abstieg sichten wir des weiteren noch die Lagune Ramaditas. Es ist unvorstellbar, mit welcher Schönheit eine karge und lebensfeindliche Hochlandwüste aufwartet!

Am Nachmittag kommen wir alle ziemlich erschöpft im Hotel Tayka del Desierto in Ojo de Perdiz an. Es liegt auf 4.500m und ist damit angeblich das höchst gelegenste Hotel der Welt. Im Hotel können wir an den warmen Öfen etwas Kräfte sammeln, denn nach Einbruch der Dunkelheit möchten wir uns bei Minusgraden den unglaublich klaren Sternenhimmel ansehen.

Siloli-Wüste, Laguna Colorada, Laguna Verde & Valle de la Luna

Einige der Gäste fühlen sich am nächsten Morgen aufgrund der Höhe unwohl. 5 Minuten Sauerstoff aus der Flasche helfen hier sehr schnell und der Tag kann kommen. Vor 6 Uhr morgens (bevor es Strom im Hotel gibt), machen wir uns auf den Weg zum Árbol de Piedra, einer 7m hohen baum-ähnlichen Felsformation mitten in der Siloli-Wüste. Hier stoppen wir, um den Sonnenaufgang zu beobachten… ein wahnsinniges Naturschauspiel in dieser kargen Umgebung.

Der mächtige Árbol de Piedra kurz nach Sonnenaufgang
Durch die bodennahe Windabsorbation entstand seine außergewöhnliche Form
Wir bestaunen die Weite der Siloli-Wüste
Uns bieten sich interessante Farben und Formationen

Kurz vor Mittag erreichen wir die Laguna Colorada. Diese ist bekannt für ihre grell rote Farbe und eine große Anzahl an Flamingos.

Laguna Colorada
Die Lagune beheimatet viele hundert Flamingos
Bevor es nach Chile weitergeht, schießen wir noch schnell ein Gruppenfoto
Das warme Sonnenlicht glitzert im Wasser der Lagune

Nach einiger Zeit, die wir hauptsächlich mit Staunen verbracht haben, fahren wir in Richtung Chile.

Nachdem unsere Piste uns kurzzeitig bis auf 4.950m bringt, geht es (zur Erleichterung einiger) wieder bergab, zu den Terman de Polques, kleine Heißwasser Pools in traumhaft weiter Kulisse.

Wir nehmen ein entspannendes Bad in den heißen Quellen Termas de Polques
Dabei genießen wir den Ausblick in die bizarre Umgebung

Nach einem schönen Bad, samt Gläschen Wein, sind wir gestärkt für die Weiterreise zur Laguna Verde.

Die grüne Lagune macht ihrem Namen endlich wieder alle Ehre, nachdem sie einige Monate lang nicht mehr grün geschimmert hatte. Durch den eisigen, extremen Wind setzen sich die Minerale ab und lassen diesen Bergsee in den schönsten Türkistönen leuchten. Der Ort ist wunderschön, doch der Wind so stark, dass ich mich frage, ob mich die nächste Windböe mitreisen wird.

Die surreale Landschaft überrascht uns jedes mal aufs neue
Die Laguna Verde macht ihrem Namen alle Ehre
Parkplatz an der Laguna Verde
Das Gebiet ist viel größer als erwartet

Nun geht es weiter nach Chile. Unterwegs kommen wir an unseren Höchsten Punkt der Fahrt, wir befinden uns auf 4.950m. Kurz darauf stoppen wir an dem Geysirfeld Sol de Manana, wo uns aus heißen, kochenden Schlammfeldern ein penetranter Schwefelgeruch entgegen schlägt. Zischende Wasserdampfsäulen und blubbernde Erdlöcher erwarten uns. Vorsicht ist geboten: Zäune oder Absperrungen sucht man vergebens und ich kann nur empfehlen genug Abstand zu halten.

Die Geysire in der Vulkanregion Altiplano-Puna
Die Geysire sind naturbelassen
Wege sind kaum  zu erkennen und Zäune oder Absperrungen nicht vorhanden

Verspätet erreichen wir unsere nächste Unterkunft das Explora Atacama. Von dort aus fahren wir zum Valle de la Luna, dem Mondtal.

Valle de la Luna – Das Mondtal
Das Mondtal hat seinen Namen zurecht

Neben der faszinierenden Landschaft, sind auch die bizarren Salzkristallformationen zu bestaunen. Zurück in unserer Unterkunft entscheiden wir mit unserem Guide über die Aktivitäten der nächsten Tage. Auf alle Wünsche wird eingegangen und es gibt eine große Auswahl: Downhill Mountainbiking, Reiten oder die Besteigung des Cerro Toco.

Das Abendessen ist trotz unserer Müdigkeit ein Highlight, da ein „Asado“, ein Grillfest veranstaltet wird. Neben gegrillten Fleisch, freuen wir uns über ein Salat- und ein Nachspeisenbuffet. Zum Abschluss des Tages genießen wir einen Pisco Sour, das chilenische Nationalgetränk.

In San Pedro de Atacama endet meine Reise. Bolivien hat mich sehr überrascht. Ohne ein Bild vor Augen war ich nach Bolivien gereist. Umso mehr faszinierte mich dieses abwechlsungsreiche Land.  Menschenmassen habe ich an keinem der besuchten Orte erlebt. Die meisten der besuchten Ort erreicht man nur mit einem guten Geländewägen und Fahrer. Selbst den Diesel muss man auf dem Dach selber mitführen, da im Hochland Tankstellen nicht vorhanden sind.  Bolivien ist ein Land für Entdecker und immer gut für eine Überraschung!

Links:

16 Tage Andenpanorama

12 Tage Höhepunkte Boliviens

Ruta Tayka& Auka Runas

Tobias Odziomek
Eine Wanderung durch den Abel Tasman National Park bei strahlendem Sonnenschein und menschenleeren Stränden – das war eines meiner Highlights in Neuseeland... Einem Land, in dem sich mit jedem Kilometer die Landschaft und leider oder glücklicherweise manchmal auch das Wetter ändert. Für Naturliebhaber ein Muss - Mein Tipp: In der Nebensaison das Land bereisen, dann hat man viele Sehenswürdigkeiten bzw. Nationalparks fast für sich und profitiert von günstigeren Preisen. Auch der südamerikanische Kontinent, welchen ich in den letzten 4 Jahren fast gänzlich bereist habe, fasziniert mich mit seinen Regenwäldern und der einzigartigen Tierwelt. Wo's als nächstes hingeht, ist noch nicht sicher. Vielleicht Kolumbien oder Fidschi.