Peru – Weltwunder und Traditionen

Peru ist ein beeindruckendes Land, geprägt von wunderschönen Landschaften, faszinierenden Inkastätten und lebendigen Traditionen. Wir besichtigen die kontrastreiche Hauptstadt Lima, schlendern durch die Gassen der Kolonialstadt Arequipa, erleben den gewaltigen Colca Canyon, genießen die Ruhe und stille Schönheit des tiefblauen Titicaca-Sees und verfolgen die Spuren der Inka von Cusco durch das Heilige Tal bis nach Machu Picchu.

Im November fliege ich von München über Paris nach Lima mit Air France. Air France und KLM bieten im Verbund top Verbindungen nach Südamerika an. Mit dem LATAM Pass können dann auch benötigte Inlandsflüge günstig hinzugebucht werden. Auf der Langstrecke von Paris nach Lima und Lima – Amsterdam lohnt sich die komfortable Premium Comfort (KLM) oder Premium Economy (Air France) Klasse zu buchen.

Was für eine Aussicht über die Anden in Peru

Wir fliegen frühs ab und kommen Nachmittags in Lima an wo wir schon von unserem Reiseleiter für Lima empfangen werden. Geld wechseln wir nach Ankunft in Peruanischen Sol um. Die Bezahlung kann in manchen Restaurants zwar auch in USD erfolgen, jedoch ist es die Landeswährung die für eine Reise empfohlen wird.

Unser Transfer nach Miraflores, dem trendigen Stadtteil in dem unser Hotel liegt, dauert ca. 1 Stunde. Wir haben Glück, da wir nicht zur rush hour ankommen. Das El Tambo Dos Mayo ist ein ordentliches Mittelklassehaus unweit von einigen Restaurants. Wir lassen den Abend in einem nicht weit entfernten Restaurant in der Stadt und mit einem anschließenden Spaziergang ausklingen, bevor wir müde ins Bett fallen. Am nächsten Morgen geht es schon wieder früh los.

Lima werden wir zum Ende unserer Rundreise erkunden

Wir fliegen nach Arequipa, die „Weiße Stadt“ und landen nach eineinhalb Stunden am Rande Arequipas Vulkane. Nach einem stärkenden Mittagessen beginnen wir unseren Stadtrundgang. Einige der alten Gebäude sind aus weißem Vulkangestein (Sillar) errichtet, weshalb Arequipa auch die „Weiße Stadt“ genannt wird. Der Plaza de Armas und die Kathedrale, ist tatsächlich einer der schönsten Plätze in Arequipa.

Viel Grün am Platz an der Kathedrale in Arequipa
Plamen geben ein tolles Bild zur riesige Kathedrale Hauptplatz in Arequipa ab
Die Basilika kann auch von Innen besichtigt werden.

ach unsere Stadttour besichtigen wir das außergewöhnliche Kloster Santa Catalina. Das im 16. Jahrhundert erbaute Kloster ist ein riesiger Gebäudekomplex, der einst wie eine eigene Stadt war und über 450 Nonnen beheimatete. Der Komplex wurde sehr schön restauriert und macht die Vergangenheit nochmals spürbar.

Farbenprächtig das Kloster Santa Catalina
Santa Catalina wurde sehr schön restauriert

 

 

Im Anschluss fahren wir nach Yanahuara, von wo aus wir einen ausgezeichneten Blick auf den Vulkan Misti und die Stadt genießen. Ein toller Ausblick. Ein weiteren fantastischen Ausblick dürfen wir von der Dachterasse unseres Hotels aus genießen. Das Hotel Casa Andina Select Arequipa, liegt dirket am Plaza de Armas und würde ich immer für einen Aufenhalt in Arequipa empfehlen. Das bunte abendliche Treiben können wir von der Dachterasse aus beobachten, mit Blick auf die wunderbar beleuchtete Kathedrale.

Von unserer Dachteressa des Casa Andina erhaschen wir einen tollen Ausblick

Am nächsten Morgen haben wir neben dem sehr guten Frühstück draußen auf dem Balkon eine sonntagliche Unterhaltung. Sonntags ist ein Festtag mit Paraden und Musik am Hauptplatz. Dann machen wir uns auf den Weg ins Colca Tal. Es lohnt sich ein Stopp gleich nach dem Verlassen der Stadt, um die Vulkane Misti, Chachani und Picchu Picchu der Stadt zu betrachten.

Die Vulkane sind sehr präsent bei Arequipa

Auf unserem Weg ins Colca Tal passieren wir mehrere Dörfer, in Pampa Canahuas befindet sich das Vikunja Reservat Aguada Blanca.

Auf über 3.500 Meter Höhe gibt es viele Vikunja- und Alpakaherden die dort grasen
Wunderschöne Landschaften passieren wir auf unserem Weg durch die Anden
Immer wieder ändert sich das Landschaftsbild

 

Je höher wir fahren, desto karger wird es

Nach drei Stunden befinden wir uns im Mirador de los Andes auf 4.900 Meter und genießen einen grandiosen Ausblick auf die Chila Bergkette, mit seinen Vulkane und die Gletscher. Die karge Landschaft und diese Höhe ist wirklich beeindruckend.

Mirador de los Andes, grau bestimmt hier die Umgebung
Auf 4.900 Meter Höhe sollte man sich langsam bewegen

 

An einem ausgewiesenen Rastplatz mitten im Nirgendwo holen wir unser Mittagessen mit Coca Tee. Wir befinden uns auf 3.800 – 4.000 Meter, der Coca Tee ist von Nöten und inzwischen mein „Lieblingsgetränk“. Neben Pisco Sour.

Rastplatz mitten im Nirgendwo
Vikunja- und Alpakaherden begegnen uns immer wieder
Coca Tee ein natürliches Hilfsmittel zur Überwindung der Höhe

Nach insgesamt vier Stunden Fahrt erreichen wir Chivay, den Hauptort des Colca Tals, wo wir einen kurzen Halt machen, um den lokalen Markt zu besuchen und zu Mittag essen, in einer einheimischen „Kantine“ – ein Gaumenschmaus! Wir machen uns gerade auf den Weg zu unserem Fahrzeug während hinter uns ein Vulkan ausbricht.

Der Markt in Chivay ist ein klein und gemütlich
Vulkanausbruch im Colca Tal nicht weit von uns

Wir übernachten in der Colca Lodge, eine schöne Lodge mit viel Grün direkt an einem Fluss gelegen. Die Lodge bietet sogar ein Naturbad an. Die vier Spa Pools werden mit Wasser aus den heißen Quellen befüllt – herrlich um abends und nach der langen Fahrt zu entspannen. Ebenso gibt es eine Alpaka Farm, hier werden Lamas und Alpakas versorgt, die von Nahen betrachtet werden können.

Die Colca Lodge liegt schön eingebettet in einem Flußtal
Links unten befinden sich die Hot Pools

Frühs brechen wir zum Aussichtspunkt Cruz del Condor auf, von wo aus wir die unglaubliche Tiefe des Canyons sehen und spüren können. Von jeder einzelner Terasse haben wir einen grandiosen Blick. Wir haben Glück und sehen ebenso den majestätischen Flug des Kondors. Von der Thermik getrieben kreisen die Könige der Anden in der zweit-tiefsten Schlucht der Welt. Der Ort hat etwas Magisches, doch bald brechen wir auf, wir haben noch eine längere Fahrt nach Puno vor uns.

Eine mächtige Schlucht im Colca Canyon
Wir beobachten den majestetischer Flug des Andenkondor

Auf dem Weg nach Puno passieren wir das Colca Tal und immer wieder halten wir an um Bilder der farbenrpächtige Terassen zu machen. Wir passieren die Dörfer Maca, am Fuße der Vulkane Sabancaya und Hualca Hualca gelegen und Yanque. Die Kirche von Yanque mit ihrer Fassade im barocken Stil, war die erste die im Colca Tal errichtet wurde. Vom Aussichtspunkt in Antahuilque haben wir einen wunderbaren Ausblick über die farbenprächtigen Terassen des Tals.

Die Weite und wunderschöne Landschaft im Colca Tal
Farbenprächtige Terassen zieren die Umgebung

Wir verlassen das Colca Tal, um unsere Reise nach Altiplano fortzusetzen. Wir sehen Vulkane, Seen, Vikunja- und Alpakaherden. Immer wieder halten wir an um die unglaubliche Landschaft festzuhalten. In Puno übernachten wir im Intiqa ein Standardhotel das sich in der Stadt befindet. Abends kann von dort aus noch ein Restaurant oder eine Bar aufgesucht werden. Puno ist ansonsten nicht sonderlich sehenswert, sondern eher ein Ausgangspunkt zum Titcacasee.

Der Hafen in Puno, von wo aus unsere Tour auf dem Titicacasee startet

Am nächsten Morgen starten wir unseren Tagesausflug auf den Titicacasee. Mit einem Schnellboot fahren wir zunächst zur Gemeinde Taquile. Am Hafen von Taqulia angekommen, benötigen wir zunächst fast eine Stunde, um dort zum höchsten Punkt zu laufen und den Ausblick zu genießen. Immer wieder müssen wir Pausen machen. Das Atmen fällt uns bei unserem „Aufstieg“ schwer auf 4.050 Meter Höhe. Doch der Panoramablick ist fantastisch.

Taquile
Wir haben einen sagenhaften Ausblick auf den Titicacasee und die Umgebung
Die Wolken befinden sich mit uns fast auf einer Höhe

Wir lernen bei unserem Abstieg die Bewohner der Gemeinde kennen, die bis heute ihre kulturelle Identität bewahren konnten. Besondere Stoffe werden dort im Webstuhl hergestellt, die gekauft werden können. Nach Musik und Tanz verlassen wir die Gemeinde und besuchen eine weitere Insel, die Halbinsel Luquina. Die Einheimischen in dieser noch weniger bekannten Gegend werden nicht vom Massentourismus besucht. Hier bekommen wir einen Einblick in das tägliche Leben und Bräuche der Quechua-Gemeinde. Wir dürfen uns die Häuser ansehen. Auf verschiedenen Inseln wird angeboten, zu übernachten. Ein toller Einblick in das Leben der Gemeinden.

Bewohner dieser Gemeinde zeigen uns ihren Tanz und ihre Musik
Wer Lust hat darf mittanzen
Auf dem Weg zurück zum Hafen genießen wir einen letzten Blick hoch über den See
In Luquina werden auch Übernachtungsmöglichkeiten angeboten

Auf dem Rückweg nach Puno besuchen wir die Inseln der Uros. Das Volk der Uros baut aus Totora-Schilf nicht nur die Inseln sondern auch die Hütten und Boote. Der Schilfboden der Inseln setzt sich aus zwei Metern aufgeschichtetem Schilf zusammen. Alle 2 Jahre müssen die Inseln neu gebaut werden, da das Schilf von unten wegfault. Wir bekommen einen Einblick in den Insel- und Hüttenbau. Erstaunlich. Auch ist es ein eigenartiges Gefühl auf dem schwankenden Schilfboden zu laufen. Ein interessantes Volk. Die Inkas konnten die Uros nie besiegen, immer wenn ein Angriff drohte zogen die sich einfach mit ihren Inseln in die Mitte des Sees zurück. Wenige Bewohner leben noch auf den Inseln.

Auf Uros werden wir schon erwartet
Uns wird der Schilfbau der Uros Inseln erklärt
Vom Aussichtsturm in Uros können wir uns die kleinen Hütten auch von oben ansehen
Das Forbewegungsmittel auf Uros wird mit Solarpanels betrieben

Zurück in Puno landen wir direkt mit dem Boot an unsere heutige Unterkunft an. Das Libertador Lago Titicaca Puno befindet sich auf einer Insel, die nur mit einer Straße mit dem Festland verbunden ist. Von dort aus kann sogar auf Uros geblickt werden. Auf der anderen Seite befindet sich Puno. Eine top Adresse und es fehlt an gar nichts. Auch Sauerstoff wird bereitgestellt – das ich jedem empfehle zu nehmen. Ein aktiver Tag auf dieser Höhe lässt ein schnell müde werden.

Ausblick von unserem Hotel auf den Titicacasee
Im Hotel blicken wir auch auf die anderen Seite nach Puno

Heute steht eine sehr lange Fahrt nach Cusco an. Zehn Stunden sind geplant. Die Fahrt wird nicht langweilig und interessante Stopps sind geplant. Wir fahren durch die beeindruckende Berglandschaft der Anden. Bei der Überquerung des Altiplanos sehen wir verschneite Berge, winzige Dörfer und Herden von Lamas und Vikunjas. Der „La Raya“ Pass auf 4.335 Meter, an dem wir kurz halten, bietet einen wunderbaren Ausblick auf die verschneiten Anden.

Wunderschöne Berglandschaft der Anden
Straßenmarkt auf unserem Weg nach Cusco
Verschneite Anden

In Raqchi, halten wir um die Inka Ruinen zu besichtigen. Der Viracocha Tempel war der einzige Inka Tempel in dem neben Stein auch Lehm als Baumaterial eingesetzt wurde. Besonders imposant sind die zylindrischen Säulen, die mit feinen Schichten aus Tonerde bedeckt sind. Wir besichtigen auch die Andahuaylillas die von Jesuiten errichtete Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Ein weiterer interessanter Einblick in die Geschicht der Inkas.

Die Gemäuer sind sehr stark beansprucht
Man kann sich leicht vorstellen wie es vor Jahren in Raqchi ausgesehen hat

In Cusco angekommen übernachten wir im Libertador Palacio del Inka Cusco Luxury Collection. Ein zentral gelegenes klasse Hotel. Zu Fuß können wir alles erreichen und machen einen Spaziergang durch die Stadt. Wir schauen uns ebenfalls das Aranwa Cusco Boutique Hotel an, ebenfalls eine top Adresse. Cusco, die ehmals Hauptstadt der Inkas ist sehr touristisch, auch wegen ihrem kulturellen Reichtum, die wir am nächsten Morgen besichtigen.

Cusco – der Flughafen befindet sich mitten in der Stadt
Ausblick vom Sonnentempel auf Cusco

Zu Fuß entdecken wir die berühmte Kathedrale, wo geschnitze Holzarbeiten, ein verzierter Altar und mehrere Gemälde bewundert werden können. Wir wandern entlang der Hatunrumiyoc-Straße, die nach dem 12-winkligen Stein benannt ist, der noch gut in der verbliebenen Mauer des Inka Roca Palasts sichtbar ist. Im Sonnentempel Koricancha werden wir Zeuge des unglaublichen Mauerwerks der Inkas, eine technische Meisterleistung, die bis heute ein Geheimnis geblieben ist.

Die Kathedrale befindet sich wieder am Hauptplatz
Der Innenhof im Santo Domingo Kloster, hier gibt es einiges Interessantes zu entdecken
Interessantes Gemälde und Interpretation der Milchstraße im Sonnentempel

Nach unserer Entdeckungstour machen wir uns auf den Weg ins Heilige Tal. Doch zunächst besichtigen wir den Pisaq Markt, der etwa 1 Stunde entfernt von Cusco liegt. Ursprünglich war dies ein Ort, wo Menschen aus abgelegenen Gemeinden ihre Waren tauschten. Im Laufe der Zeit hat sich Pisaq zu einem der bekanntesten Souvenir-Märkte in Südamerika entwickelt. Wir probieren „Empanadas“, die frisch in einem traditionellen Steinofen gebacken werden und weitere Köstlichkeiten. Souvenirs lassen sich hier auch gut erwerben.

Terassen in Pisaq
Pisaq Felsenfestung

Wir besuchen ebenso die Felsenfestung von Pisaq. Hoch über der kleinen Stadt machen die einzigartigen Bauwerke und die überwältigende Aussicht diesen Ort besonders. Die Anlage umfasst Häuser, Paläste und Tempel, sowie einige Inka-Kreuze. Nach 45 Fahrminuten kommen wir schon im Inkaterra Hacienda Urubamba an. Eine tolle Unterkunft und Anlage mit eigenen Villen und Haupthaus, im schönen Urubamba Tal. Eine kurze Wanderung zum Sonnenuntergang auf dem Twilight Mountain ist eine der inkludierten Leistungen der Hacienda und ein toller Abschluss des Tages.

Faszinierende Landschaft um Inkaterra Hacienda Urubamba Peru
Die Villen blicken alle ins Tal
Ein Schlafzimmer im Inkaterra Hacienda Urubamba Hotel im Heiligen Tal

Heute machen wir eine Wanderung von Moray zu den Salzterassen von Maras bis ins Heilige Tal der Inkas. Die runden Terassen von Moray, die versteckt zwischen den Hügeln liegen, ähneln einem Amphitheater. Moray diente einst als ein Freiluft-Labor zur Anpassung von Pflanzen an verschiedene klimatische Bedingungen.

Freiluftlabor Moray
Die kleinen Treppen um von einer Terasse zur anderen Terasse zu kommen sind hier gut zu sehen

Von dort aus wandern wir bis zum typischen Andendorf Maras, wo wir zu Mittag essen und das lokale Maisbier „Chicheria“ probieren. Den geschickten Handwerker des Ortes sehen wir bei der Herstellung von Decken, Hüten, Körben und Tonwaren zu. Weiter führt uns unsere Wanderung zu den Salzminen von Maras. Die dominierende Farbe an diesem Ort ist das strahlende Weiß, ein beeindruckender Anblick. Hier wird Salz seit der Zeit der Inka mit der gleichen Technik gewonnen. Es gibt einige Besitzer der verschiedenen Salzterassen, die ihr Salz vor Ort auch verkaufen. Nach 4 Stunden Gehzeit steigen wir in einer Stunde von den Salzminen ins Heilige Tal hinab, wo unser Transfer auf uns wartet.

Tolle Ausblicke ergeben sich auf unserer Wanderung von Moray zu den Salzterassen von Maras
Wie ein Schneefeld sehen die vielen Salzterassen aus

Ein weiterer Programmpunkt steht auf unserem Tagesplan, bevor wir mit dem Zug durch das heilige Urubamba Tal nach Aguas Calientes fahren. Wir besuchen die Festung Ollantaytambo, um dort den Sonnentempel (erschaffen aus sechs gigantischen Monolithen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 50 Tonnen) und die Terasse der Zehn Nischen zu besichtigen. Ollantaytambo ist das einzige Beispiel aus der Inka Zeit zur Stadtplanung. Ein weiteres archäologisches Highlight.

Ollantaytambo
Wer genauer hinsieht erkendet ein Gesicht im Felsen gegenüber
Mauerwerk in Ollantaytambo
Die Inka Bauten ganz nah

Mit dem Zug fahren wir nach Aguas Calientes. Im Zug dürfen maximal 15 kg Gepäck mitgenommen werden, wir reisen für eine Nacht mit einem Tagesrucksack. Das restliche Gepäck lassen wir im Heiligen Tal zurück. Wir übernachten in der Inkaterra Machu Picchu Pueblo inmitten eines 5 Hektar großen Garten. Die Villen und das Speiserestaurant, wo wir unser Abendessen genießen, sind luxuriös ausgestattet. Der Bahnhof liegt nur 4 Gehminuten entfernt. Ein Transfer wird vom Hotel angeboten.

Auf dem Weg von Ollanta, nur für einen Zug ist Platz um nach Aguas Calientes zu kommen

Unser Reiseleiter holt uns frühs im Hotel ab. Wir haben eine der ersten Öffnungszeiten für unseren Machu Picchu Besuch, wo wir 4 Stunden (ab der Zitadelle) Zeit haben, um das UNESCO Weltkulturerbe zu bestaunen. Busse fahren von Aguas Calientes die steilen Serpentinen bis zum Eingang der Zitadelle hinauf. Wer nicht schwindelfrei ist, läuft lieber 1,5 Stunden hoch.

Die steilen Serpentinen rechts zum Machu Picchu (Weg zum Sonnentor)

Oben angekommen erstreckt sich die ganze Anlage, nach nur wenigen Schritten. Ein unglaubliches Gefühl, am bekanntesten Punkt zu stehen. Die einzigartige Lage und das architektonische Genie, macht Machu Picchu zu einem der 7 modernen Weltwunder und  ein Highlight jeder Peru Reise. Wir besichtigen die Anlage mit unserem Guide und erfahren viel Wissenwertes.

Beliebtes Fotomotiv von Machu Picchu
Ganz andere Einblicke
Viel Grün in der Ausgrabungsstätte
Die Anlage wird gut besucht. Begrenzte Zeiten sind für den Besuch vorgesehen.
Huayna Picchu kann ebenfalls bestiegen werden, hierfür ist ein Permit nötig
Tierischer Besuch am Machu Picchu

Danach bleibt uns noch Zeit, um auf eigene Faust zu erkunden, und sogar zum Sonnentor zu laufen und ein weiteren tollen Ausblick über Machu Picchu zu genießen. Es können der Montana oder auch der Huayna Picchu bei einem zweiten Besuch am nächsten Tag besichtigt werden, da es hier nur limitierte Permits gibt, müssen diese rechtzeitig gebucht werden. Nachmittags fahren wir mit dem Zug wieder von Aguas Calientes nach Ollanta und weiter mit einem Transfer nach Cusco. Wir übernachten nocheinmal in Cusco, um am nächsten Morgen nach Lima zu fliegen.

Libertador Palacio del Inka Hotelloby
Innenhof im Libertador Palacio del Inka Cuco Luxury Collection

In Lima haben wir noch den ganzen Tag Zeit, um uns die Stadt anzusehen. Wir werden vom Flughafen abgeholt und fahren in die Stadt. Unsere Stadtführung führt uns durch die modernen Gegenden Limas, als auch in das historische Zentrum der Stadt, das ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Wir entdecken die Plaza Mayor und die Plaza San Martin, und bestaunen die vielfältige architektonische Gebäude. Gerade zieht auch eine Parade vorbei. Das Kolster Domingo ist ebenfalls einen Besuch wert, allein für die prächtige Farbe des Gebäudes und den wunderschönen Innengarten. Hier steht auch der älteste in Holz geschnitzte Chorgestühl Limas. Vom Aussichtsturm kann über die Stadt geblickt werden und auch zur Traumstraße der Welt – die Panamericana.

Geschäftiger Hauptplatz in Lima
Farbenprächtige Gebäude
Santo Domingo Kloster in Lima

 

Unser nächster Halt machen wir beim Larco Herrera Museum. Die Galerien vermitteln ein Verständnis von 3000 Jahren prähispanischer Geschichte in Peru. Einige Ausstellungsstücke gelten weltweit als Ikonen der präkolumbischen Kunst und wurden in den renommiertesten Museen ausgestellt. Ein sehr interessantes Museum. Auch für das sehr hübsche Gebäude lohnt sich der Besuch. Ein lohnender Abschluss ist dann im angrenzenden Cafe-Restaurant zu speisen, das an einem sehr schönen Garten angrenzt.

Frohe Farben sind unsere letzten Eindrücke aus Peru
Innenhof des Museums

Wir dürfen uns im Hotel Arawi frisch machen und ausruhen, bevor wir für unseren internationalen Flug abends abgeholt werden. Eine spannende Rundreise mit tollen Highlights neigt sich dem Ende zu. Peru ist wahnsinnig vielfältigt und hat einiges zu bieten. Die Geschichte der Inkas zieht sich durch das ganze Land und ist wahnsinnig beeindruckend. Ebenso die Natur und Landschaften Perus sind vielfältig und wunderschön. Die lebendige Traditionen, die trendige einheimische Küche und vor allem Pisco Sour sind tolle Eindrücke, die wir ebenso mitnehmen.

Links:

Peru Deluxe – Die Höhepunkte Perus

Stadtrundfahrt Lima & Larco Herrera Museum

Inkaterra Machu Picchu Pueblo

Sarah Eipper
Ich war bereits in Australien, Neuseeland, Peru, Kolumbien, Namibia, in den USA und auf den Cook Islands. Sehr verschiedene Destinationen. Auch beim Reisen selbst fasziniert mich die Vielfalt: Australiens malerische Strände und das wilde Outback, Neuseelands atemberaubende landschaftliche Vielfalt und Perus faszinierende Weltwunder und Traditionen. Auf meinen Reisen habe ich viele aufregende Dinge erlebt. Eine Übernachtung im Outback unter freiem Sternenhimmel in Australien, eine Kreuzfahrt durch Fiordland mit anschließendem Überflug in Neuseeland und die mächtige Anlage Machu Picchu ganz nah in Peru gehören definitiv zu meinen schönsten Erinnerungen.