Private Wildreservate / Private Game Reserves

Private Wildreservate

Warum sollte man ein Privates Wildreservat besuchen?

Da die meisten Privaten Reservate über ein gehobenes Preisniveau verfügen, stellt sich meistens die Frage, ist ein Besuch seinen Preis wert?

Der sicherlich größte Unterschied im Vergleich zu einem Besuch eines normalen Nationalparks, besteht darin, dass Sie sich hier auf privatem Land befinden. D.h. bei den Wildbeobachtungsfahrten (auch Pirschfahrten oder „game drives“ genannt) fahren die gut ausgebildeten „Wildlife-Ranger“ (Guide) mit Ihnen dahin, wo Sie in der Regel die besten Tierbeobachtungen machen können.  Sie verlassen auch die vorgegebenen Wege, die eher als Pisten zu bezeichnen sind.

Im Krüger Nationalpark z.B. oder auch in anderen Nationalparks dürfen Sie die bestehenden Wege nicht verlassen. Sie sind darauf angewiesen, die Tiere von der Straße aus zu beobachten.

In privaten Unterkünften in Wildreservaten, sogenannten „Game Lodges“, werden Sie in aller Regel ein viel intensiveres authentischeres Tiererlebnis haben.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Individualität. Viele Lodges nehmen nur zwischen 10-30 Gäste zur selben Zeit auf. Die Pirschfahrten in den offenen Jeeps sind daher auch nicht überladen – meistens sind nur 6-8 Personen pro Fahrzeug unterwegs.

Auch die gut ausgebildeten „Ranger“ sind ein gutes Argument einer „Game Lodge“. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen von Flora und Fauna. Sie kennen die Tiere und ihre bevorzugten Aufenthaltsgebiete (Territorien) und Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis auch persönlich näher bringen. Viele „Ranger“ verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Unauffällig und zuvorkommend werden sie sich um Sie kümmern. Im Regelfall fahren Sie auch immer mit den gleichen „Rangern“ und „Trackern“ (Fährtenlesern) auf die Pirschfahrten.

Die Ausstattung der Unterkünfte ist von Lodge zu Lodge etwas unterschiedlich. Sie ist aber immer auf einem gehobenen Niveau. Auch viele „Zeltunterkünfte“ bieten einen erstaunlichen Komfort. Sie werden bei einem Besuch einer „Game Lodge“ die Erfahrung machen, dass das Erlebnis „Afrika“ nicht nur im Kino oder Fernsehen vorhanden ist, sondern heute noch existiert (und hoffentlich noch lange!).

Nochmals zusammengefasst die Haupt-Gründe für den Besuch eines Privaten Wildreservates:

  • Hervorragende, individuelle Tierbeobachtungsmöglichkeiten (auch „OFF Road“ im Vergleich zum staatlichen Park)
  • Gut ausgebildete „Ranger“ (meistens motivierter als „staatliche Angestellte“)
  • Gehobene Unterkunftsart inkl. Vollpension und mindestens 2 Aktivitäten pro Tag
  • Einzigartiges Wildniserlebnis

Angebote für Private Wildreservate z.B. in der Nähe des Krüger Parks finden Sie in unserem Afrika-Katalog ab Seite 106 ff. Selbstverständlich gibt es solche Reservate auch in anderen Gebieten – nicht nur beim Krüger Park.

Das bekannteste Reservat beim Krüger Nationalpark ist sicherlich das Sabi Sand Game Reserve: Das in Privatbesitz befindliche Sabi Sand Tierreservat besteht aus 65.000 Hektar unberührter Wildnis westlich des Krüger Nationalparks, mit dem es sich eine 50 Kilometer lange, uneingezäunte Grenze teilt. Kein anderes Reservat in Südafrika bietet bessere Wildtierbeobachtungen als Sabi Sands, das besonders für seine erstklassigen und zahlreichen Leoparden-Sichtungen bekannt ist. Des Weiteren tragen der Sabie- und Sand-Fluss zur ökologischen Vielfalt der Region bei.

MALA MALA

In diesem Reservat liegt das „Mala Mala Game Reserve“ – eine Institution in Südafrika. Es ist das größte und älteste Wildreservat beim Krüger Nationalpark.

Auf mehr als 15.000 Hektar Gesamtfläche bietet sich den Gästen eine faszinierende Tiervielfalt am Rande des weltbekannten Krüger Nationalparks – Mala Mala gehört zu den wildreichsten Gebieten im Südlichen Afrika. Etwa 19 km lang ist die offene Grenze zum Krügerpark, etwa 23 km des Gebietes liegen am Sand River.

Kaum ein Gast verlässt das Mala Mala Game Reserve ohne die berühmten „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard) aus nächster Nähe beobachtet zu haben.

Mala Mala ist besonders für seinen Artenreichtum bekannt. So haben hier in diesem Park über 200 Tierarten ihr Zuhause gefunden – seien es Vögel, Großwild oder auch kleinere Tierarten.

Genauso abwechslungsreich zeigt sich die Ausstattung des Reservates: Der Gast kann zwischen drei hochwertigen Lodges wählen. Traditionell und stilvoll mit einem Hauch Nostalgie – so zeigt sich die Hauptlodge dieses klassischen Safari-Camps.

Das Aussichtsdeck ist ein beliebter Treffpunkt, denn mit etwas Glück können Sie die wilden Tiere in der weiten und offenen Ebene des Sand Rivers beobachten.

Auch die Gastronomie in Mala Mala ist hervorragend. In der Safari-Bar genießen Gäste kühle Drinks und der Weinkeller erwartet Besucher mit einigen ausgesuchten Tropfen. Im Rattray´s werden Frühstück und Mittagessen im klimatisierten Restaurant oder auf dem Aussichts-Deck serviert. Zum Abendessen werden Gäste in die traditionelle Boma oder unter einen der großen Bäume geladen.

Mala Mala Main Camp

Mala Mala Sable Camp

Mala Mala Rattray’s Camp

Hier können Sie ein unverbindliches Angebot anfordern!

Mala Mala Sable Camp – Aussichtsdeck
Mala Mala Camp – Badezimmer
Mala Mala Camp – Suite
Infinity Pool – Mala Mala Game Reserve
Feinste Gastronomie im Busch – Mala Mala Game Reserve
Boma – Mala Mala Game Reserve
Elefant – Mala Mala Game Reserve
Löwe – Mala Mala Game Reserve
Leopard – Mala Mala Game Reserve
Oliver Haas
1996 war ich das erste mal in Afrika - als Angestellter bei der Palmwag Lodge im wilden Damaraland in Namibia. Seitdem bin ich fasziniert von den Kulturen, den atemberaubenden Landschaften und der einzigartigen Tierwelt dieses Kontinents. Vom Afrika-Fieber gepackt, habe ich bereits Namibia, Südafrika, Botswana, Zimbabwe, Zambia, Malawi, Mozambique, Tanzania, Kenya, Uganda und Madagaskar bereist. Auf meinen Reisen durfte ich viele unvergessliche Momente erleben. Der wohl Eindrucksvollste für mich war, als ich als "Hobby-Guide" auf der Palmwag Lodge in Namibia bei einer Pirschfahrt mein allererstes freilaufendes Spitzmaulnashorn für meine Gäste aufgespürt habe.