Zimbabwe – Victoria Fälle und Hwange Nationalpark

Victoria Falls

Pünktlich lande ich mit SAA am frühen Nachmittag in Victoria Falls. Der Flug mit South African Airways von München via Johannesburg war angenehm. Das Gepäck konnte ich durchchecken.

Die Einreise am Flughafen Victoria Falls dauert lange weil die Computer ausgefallen sind. Fast eine Stunde vergeht bis ich mein Gepäck in Empfang nehme nachdem ich vorher für das Visum bezahlt habe.

Wir werden schon erwartet und ich lerne meine Mitreisenden kennen. Etwa 30 Minuten dauert der Transfer nach Little Gorges. Gorges Lodge und Little Gorges, nur wenige Meter voneinander durch die Gartenanlage getrennt, liegen ruhig inmitten der Natur außerhalb von Vic Falls. Die Lage am Rand der Batonka Schlucht, etwa 200 Meter über dem Zambesi Fluss ist einzigartig.

Die 5 Zelte von Little Gorges sind sehr komfortabel und verfügen alle über eine private Veranda mit spektakulärem Blick über die Schlucht.

Blick in die Schlucht

 

 

 

 

 

 

Meine Veranda

 

 

Komfortable Inneneinrichtung

Am Abend findet eine Tanzvorführung statt bevor wir an langen schön gedeckten Tischen zusammen mit anderen Gästen das Abendessen einnehmen.

Besuch der Fälle und Fahrt mit dem Elephant Express zum Hwange NP

Ich stehe früh auf um den Sonnenaufgang über der Schlucht zu genießen und sehe sogar die auf der gegenüberliegenden Schluchtseite nistenden Adler über uns schweben.

Sonnenaufgang über der Schlucht

 

 

 

 

Ein Adler kreist über uns

Nach dem Frühstück fahren wir nach dem 10km entfernten Victoria Falls um die Fälle zu besuchen. Anfang Oktober ist der Wasserstand bereits niedriger, trotzdem sind die Fälle noch beeindruckend. Auf einem etwa 2-stündigen gut ausgeschilderten Rundgang bieten sich uns immer wieder beeindruckende Ausblicke.

 

David Livingstone Statue

 

Ein Seitenarm

 

Noch sind die Fälle beeindruckend

Nach dem Besuch der Fälle machen wir uns auf den Weg zum Hwange Park. In einem klimatisierten Minibus erreichen wir in knapp 2 Stunden Dete. Die Fahrt führt vorbei an kleinen Dörfern und beeindruckenden Baobab Bäumen.

An der Bahnstation Dete besteigen wir den „Elephant Express“ der uns nach einem leckeren Imbiss in gemütlichem Tempo zum Hwange NP bringt.

Bahnstation Dete
Vorsicht Elefanten

 

Ein Prosit der neuen Lokführerin

Die gemütliche Fahrt führt entlang der Grenze des Nationalparks. Unterwegs sehen wir Giraffen, Kudus, Elefanten und sogar Geparden. Bei jeder Tiersichtung hält der Zug und wir haben Zeit zum Schauen und fotografieren.

Giraffe hat Vorfahrt

 

Den Geparden ist auch heiß

Gegen 16h erreichen wir die Bahnstation und werden von einem Lodgefahrzeug erwartet welches uns zur nur etwa 5 Minuten entfernten Bomani Tented Lodge bringt.

Unser Safarifahrzeug

In der Bomani Tented Lodge erwartet uns ein herzliches Willkommen.

Bomani Tented Camp – Hauptgebäude

Am Wasserloch lassen sich die Tiere beim Trinken beobachten und die Frösche veranstalten ein lautstarkes Konzert.

Blick von den Spurwing Zelten auf das Wasserloch

Mein Saddlebill Zelt steht auf einer Holzplattform und ist sehr komfortabel und mit allem Nötigen ausgestattet.

Saddlebill Zelt

 

Komfortables Bad

Besuch der Schule und des „Hide“ im Hwange Park

Nach einem frühen Frühstück fahren wir los. Wir wollen eine nahe gelegene Schule besuchen. Unterwegs sammeln wir die Kinder auf dem Weg zur Schule auf. Diese haben viel Spaß dabei und singen uns ein Ständchen. Als wir an der Schule ankommen platzen wir aus allen Nähten.

Unser Sammeltaxi

 

Vor Schulbeginn versammeln sich die Kinder im Schulhof.

Zum Rapport

 

 

Wir haben viel Spaß zusammen als wir uns gegenseitig etwas vorführen und viel Interessantes erfahren.

Musikalische Einlage

Anschließend besuchen wir ein nahe gelegenes Dorf und erfahren vom Dorfobersten und seiner Frau viel Interessantes und Informatives über das Dorfleben.

Die Villa des Dorfchefs

Stolz zeigt uns die Frau ihr Zuhause.

Offene Küche

 

Das gepflegte Wohnzimmer

 

 

Auch ein Besuch auf dem Dorfmarkt zum Erwerb von handgemachten Souvenirs darf nicht fehlen.

 

Wir fahren weiter in den nahe gelegenen Hwange Park und besuchen den „Hide“ ein unterirdisches Versteck unmittelbar an einem Wasserloch. Von hier aus lassen sich die Tiere wunderbar beobachten! Ein Paradies für Fotografen.

Ausblick vom „Hide“ auf die Wasserstelle mit Gnus

 

Durstige Zebras
Auge in Auge mit den Elefanten

 

 

Auf dem Rückweg nach Bomani treffen wir noch auf ein Rudel Wildhunde.

Wildhunde auf der Jagd

 

Zum Abschluss des Tages genießen wir den Sonnenuntergang bei einem leckeren Gin Tonic. Die Geier sammeln sich schon am Schlafplatz.

 

 

Ganztagesausflug „Pump Run“ im Hwange Park, Übernachtung in der Camelthorn Lodge

Wir sind früh auf den Beinen. Nach einem Frühstück rund ums Feuer geht es los. Wir verbringen den ganzen Tag im Hwange Park.

Lagebesprechung der Guides

 

Ganz schön früh

Unterwegs im Hwange Nationalpark. Es ist trocken und sehr heiß.

Noch ist am Wasserloch nichts los

 

Bei einem Bushwalk erfahren wir viel Interessantes von unserem Guide.

Unser Guide „Sibs“ ist ein wandelndes Lexikon

Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober betreibt Imvelo Safaris verschiedene künstliche Wasserstellen im südlichen Parkteil. Diese werden von Diesel Maschinen angetrieben und von Einheimischen über Monate betreut. Beim „Pump Run“ fahren wir die verschiedenen Wasserstellen an, schauen nach dem rechten und bringen Ersatzteile, Diesel und Proviant.

 

 

Die Elefanten legen weite Strecken zurück um die Wasserstellen aufzusuchen.

Gegen Mittag legen wir eine Rast ein und lassen uns den leckeren Picknick Lunch schmecken.

Schattiger Rastplatz mit Aussicht

 

 

 

 

 

 

 

 

Leckeres Mittagessen

 

Elefanten soweit das Auge reicht

 

 

 

 

Wir können uns nicht losreißen und treffen erst spät abends in der Camelthorn Lodge ein.

Fahrt mit dem Elephant Express und Übernachtung in der Nehimba Lodge im westlichen Hwangepark.

Nach dem Frühstück besichtigen wir erst einmal die Camelthorn Lodge, welche versteckt im Busch liegt.

Rezeption der Camelthorn Lodge

 

Bar & Loungebereich

Jeder Gast bekommt eine eigene Villa und genießt sehr viel Privatsphäre.

Mein Zimmer mitten im Busch

 

 

Ein kurzer Transfer bringt uns nach dem Frühstück und der Besichtigung wieder zur Bahnstation. Der Elephant Express wartet bereits.

 

Luftige Fahrt zurück Richtung Dete. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir die Haltestelle Hwange Maingate. Hier steigen wir auf einen Safarijeep um welcher uns zum Nehimba Camp bringt.

Die Fahrt nach Nehimba dauert gute 3 Stunden auf teils holpriger Piste. Unterwegs begegnen wir immer wieder Elefanten, Büffeln, Zebras, Kudus und auch Löwen. Von der Vielzahl wunderschöner Vögel ganz zu schweigen.

 

 

 

Schlammbad gegen Parasiten
Loungebereich Nehimba Lodge

 

 

Es ist schon spät als wir Nehimba erreichen. Was für ein Anblick beim Betreten der Lodge. Die Elefanten als Begrüßungskomitee am Pool. Im Lauf des Abends werden es immer mehr und am Schluss ist der ganze Pool leer getrunken.

 

Die großzügigen und komfortablen Zelte gruppieren sich direkt um die Wasserstelle.

Rückfahrt nach Victoria Falls und Übernachtung in der Zambezi Sands Lodge.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Rückweg nach Victoria Falls. Mit dem Safarifahrzeug pirschen wir durch den nördlichen Hwange Park. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Unterwegs begegnet uns eine riesige Büffelherde.

 

Baobab Baum

 

Am Mbala Gate werden wir bereits von einem Kleinbus erwartet welcher uns zurück nach Victoria Falls bringt. Die gesamte Fahrt dauert je nach Tier Sichtungen 4-5 Stunden.

Die letzte Nacht verbringen wir in der wunderschön direkt am Fluss gelegenen Zambezi Sands Lodge, dem Flagschiff von Imvelo Safaris. Vom Minibus steigen wir in Victoria Falls auf das Safarifahrzeug der Lodge um und es gibt erst einmal einen Begrüßungsdrink. 

Die Lodge liegt innerhalb des Zambezi Nationalparks und auf dem Weg dorthin sehen wir schon die ersten Tiere.

 

Stilvoller Loungebereich

 

 

Die sehr großzügigen und überaus komfortablen Suiten liegen alle entlang des Flusses.

Ausblick von meiner Veranda mit Plungepool

Innenansicht

 

Am Nachmittag unternehmen wir eine Kanutour auf dem Zambezi. Ich wage es nicht meine Kamera mitzunehmen. Das ist auch gut so, denn bei der Fahrt durch die Stromschnellen müssen wir mächtig paddeln um nicht zu kentern und werden alle pitschnass!

 

 

Heimreise

Am Abreisetag unternehmen wir noch einen kurzen Busch Walk am frühen Morgen.

Ein bewaffneter Guide ist immer dabei.

Gegen Mittag erfolgt der Transfer zum Flughafen ca. 1,5 Stunden. Rückflug mit South African Airways von Victoria Falls via Johannesburg nach München.

Es war eine sehr schöne und informative Reise. Niemals habe ich so viele Elefanten auf einmal gesehen. Die Lodges von Imvelo kann ich mit gutem Gewissen empfehlen. Alle sind sehr gut geführt und man fühlt sich gleich bei Ankunft sehr wohl! Sehr angenehm sind auch die Pirschfahrten mit maximal 6 Gästen pro Fahrzeug.

Herzlichen Dank an Imvelo Safaris für die perfekte Organisation!

Eva Hammel
1980 war ich zum ersten mal in Afrika. Seitdem habe ich Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Zambia, Malawi, Kenia und Tanzania teilweise mehrfach bereist. Jede Reise für sich ist ein absolutes Highlight. Vor allem die hautnahe Begegnung mit den Tieren in dieser wunderschönen Natur begeistert mich immer wieder. Meine letzte Reise führte mich auf die Seychellen.